Radfahren auf Kreta: Griechenlands Insel der Berge und Mythen
Ihr umfassender Reiseführer für Kreta: die besten Routen, lokale Einblicke und Sehenswürdigkeiten auf der größten und vielfältigsten Insel Griechenlands.

Quick Links
Die größte Insel Griechenlands ist eine Welt für sich – wild, gebirgig und tief in Geschichten verwurzelt. Hier bedeutet Radfahren, Routen zu verfolgen, an denen Götter geboren wurden, Reiche aufstiegen und Bergdörfer noch immer mit Traditionen widerhallen. Es ist ein Ort, der Neugier ebenso belohnt wie Ausdauer und ein perfektes Gleichgewicht zwischen kultureller Entdeckung und natürlichem Wunder bietet.

Warum Radfahren auf Kreta
Kreta ist die größte und vielfältigste Insel Griechenlands – während du von der Küste ins Landesinnere radelst, ändert sich die Landschaft ständig – von palmengesäumten Stränden zu hohen Plateaus, die mit Windmühlen übersät sind.

Die Straßen sind ruhig, die Landschaft ist beeindruckend, und jeder Halt bringt einen Geschmack des echten kretischen Lebens. Für Radfahrer, die eine Mischung aus Herausforderung, Entdeckung und mediterraner Wärme suchen, bietet Kreta genau das.
Kurzinformationen über Kreta
- Gesamtfläche: Etwa 8.300 km² – die größte und geografisch vielfältigste Insel Griechenlands.
- Lage: Die südlichste Insel der Ägäis, auf halbem Weg zwischen Europa und Afrika – was ihr ein einzigartiges Klima und Charakter verleiht.
- Geografie: Vier Gebirgszüge, fruchtbare Ebenen und über 1.000 km Küstenlinie – alles innerhalb einer Tagesfahrt.
- Kultur: Eine Mischung aus minoischen, venezianischen und osmanischen Erbes, die sich in Architektur, Küche und lokalen Bräuchen zeigt.
- Klima: Über 300 Sonnentage im Jahr; milde Winter und warme, trockene Sommer.
- Highlights: Der antike Palast von Knossos, die Samaria-Schlucht, Bergdörfer und unberührte Strände – Kreta vereint Geschichte, Wildnis und authentisches griechisches Leben.
Kreta ist die lohnendste Insel Griechenlands für Radfahrer – groß genug für mehrtägige Touren, aber kompakt genug, um von Küste zu Küste zu radeln.

Es ist ein Ort, an dem sich Bergherausforderungen mit Meerblick treffen und ruhige Nebenstraßen durch Olivenhaine, Schluchten und jahrhundertealte Städte führen.
Was das Radfahren hier besonders macht:
- Vielfältiges Terrain: Von glatten Küstenautobahnen bis zu rauen Bergschleifen.
- Langstrecken, malerische Routen: Distanzen von 40–100 km pro Tag mit stetigen Anstiegen und befriedigenden Abfahrten.
- Straßenqualität: Ausgezeichneter Asphalt in den meisten Regionen; minimaler Verkehr im Inland.
- Freiheit beim Radfahren: Erkunde ohne Menschenmengen – Straßen und Wege bleiben selbst in der Hochsaison ruhig.
- Lokaler Geschmack: Häufige Stopps für Strandcafés, kleine Weingüter und traditionelle Tavernen.
- Unterstützung & Infrastruktur: Fahrradfreundliche Hotels, E-Bike-Verfügbarkeit und wachsende Wegweiser auf der ganzen Insel.
Kreta vs. Andere Griechische Inseln
Kreta fühlt sich wie eine eigene Welt an – weitläufig, dramatisch und geschichtet mit Geschichten, die tausende Jahre zurückreichen. Mit 260 Kilometern Länge ist sie die größte Insel Griechenlands und eine der wenigen, auf der du in einer einzigen Fahrt von funkelnden Stränden zu alpinen Plateaus radeln kannst. Ihr Maßstab, ihre Geografie und ihre Geschichte machen sie einzigartig im Mittelmeer.

Die drei großen Gebirgszüge der Insel – die Weißen Berge, Psiloritis und Dikti – prägen nicht nur ihr Terrain, sondern auch ihre Mythologie.
Der Legende nach wurde Zeus, der König der griechischen Götter, in einer Höhle am Berg Dikti geboren, verborgen vor seinem Vater Kronos. Später wurde die Insel zum Herzen der minoischen Zivilisation, Europas erster fortgeschrittener Kultur, deren Hauptstadt Knossos den Mythos des Minotaurus und des Labyrinths inspirierte.
Heute sind Spuren dieser geschichtsträchtigen Vergangenheit überall zu finden – von minoischen Ruinen und byzantinischen Klöstern bis hin zu venezianischen Häfen und osmanischen Festungen. Das Radfahren auf Kreta fühlt sich oft an wie das Treten durch die Zeit, wobei jeder Anstieg und jede Abfahrt eine neue Ära ihrer bemerkenswerten Geschichte offenbart.
Wann sollte man fahren?
Die Lage Kretas an der Schnittstelle von Europa, Afrika und Asien verleiht ihr eines der mildesten Klimata im Mittelmeer – perfekt zum Radfahren fast das ganze Jahr über. Während du technisch gesehen von März bis November fahren kannst, sind die besten Monate solche, die warme Temperaturen, ruhige Winde und offene Dienstleistungen bieten. Erwarten Sie dramatische saisonale Kontraste: mit Wildblumen bedeckte Hügel im Frühling, trockene goldene Plateaus im Sommer und ruhige Küstenstraßen im Herbst.
Saisonale Highlights
- Frühling (März–Juni): Blühende Landschaften, ideale Temperaturen und ruhige Straßen.
- Sommer (Juli–August): Wärmstes Wetter, lange Tage, lebhafte Küstenstädte.
- Herbst (September–Oktober): Milde Bedingungen, kristallklare Luft und friedliche Routen.
- Winter (November–Februar): Nebensaison für Radfahren – Gebirgsregionen können kalt und nass sein.

Frühling (März – Juni)
Dies ist die ideale Saison für das Radfahren auf Kreta. Die Landschaft explodiert in Farben – wilde Kräuter, Olivenhaine und blühende Mandelbäume säumen die Routen. Die Temperaturen sind warm, aber nicht heiß, und die meisten Dienstleistungen sind ab April geöffnet.
- Wetter & Temperaturen: Erwarten Sie Höchstwerte zwischen 18–25 °C mit minimalem Niederschlag.
- Wegbedingungen: Die Straßen sind klar und fest, besonders an der Südküste und auf den niedrigen Plateaus.
- Erlebnis: Ruhig, grün und frisch – die beste Balance zwischen Komfort und Landschaft.
Sommer (Juli – August)
Der trockene, sonnenverwöhnte Sommer der Insel bietet lange Tage und funkelnde Meere – ideal, um Radfahren mit Schwimmpausen zu kombinieren. Allerdings kann die Mittagshitze intensiv sein, daher sind frühe Starts entscheidend.
- Wetter & Temperaturen: 28–35 °C in Küstennähe, kühler in Bergregionen.
- Wegbedingungen: Ausgezeichnet, mit trockenen, schnellen Straßen und wenig Regenwahrscheinlichkeit.
- Erlebnis: Lebhafte Atmosphäre, geschäftige Strandorte und voller Zugang zu allen Dienstleistungen.
Herbst (September – Oktober)
Eine beliebte Zeit für erfahrene Radfahrer – immer noch warm, aber ruhiger und entspannter als im Hochsommer. Das Meer ist am wärmsten, und die Erntezeit bringt ein lokales, authentisches Gefühl.
- Wetter & Temperaturen: 22–28 °C, mit kühleren Morgen und goldenem Licht.
- Wegbedingungen: Glatt und zuverlässig; gelegentlicher leichter Regen erfrischt die Landschaft.
- Erlebnis: Ideal für kulturelle und lange Fahrten mit weniger Menschenmengen.
Winter (November – Februar)
Der Winter bringt kühlere Luft, kürzere Tage und gelegentlichen Bergschnee. Während die Straßen im Flachland offen bleiben, ist dies nicht die beste Zeit für vollständige Radtouren.
- Wetter & Temperaturen: 12–18 °C, mit zunehmendem Niederschlag im Dezember und Januar.
- Wegbedingungen: Küstenausflüge sind möglich, aber Bergstrecken können rutschig oder gesperrt sein.
- Erlebnis: Großartig für entspannte kurze Fahrten oder Wandern – nicht für vollständige Touren.
Neugierig, mehr über radfreundliche Jahreszeiten im Rest Griechenlands zu erfahren? Wir haben alles für dich in unserem griechischen Wetterführer zusammengestellt.
Die Aromen Kretas
Die Küche Kretas ist ebenso charakteristisch wie ihre Landschaft – einfach, saisonal und voller mediterraner Aromen. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten, von Bergkäsen und Honig bis hin zu frischen Meeresfrüchten und im Garten angebauten Gemüse. Die Mahlzeiten hier sind langsam, gesellig und tief mit dem Land verbunden – perfekt zum Auftanken nach einem Tag auf dem Rad.
Radfahrer lernen schnell, dass Essen auf Kreta nicht nur Treibstoff ist; es ist Teil des Erlebnisses. Erwarten Sie Olivenöl, das aus jahrhundertealten Hainen gepresst wird, gegrilltes Gemüse, das mit Kräutern beträufelt wird, und lokale Käsesorten wie graviera oder mizithra, serviert mit knusprigem Brot. In Bergtavernen findest du vielleicht dakos, die berühmten Gerstenröstbrote der Insel, belegt mit Tomaten und Feta, oder ein Glas hausgemachten raki, das von deinen Gastgebern geteilt wird.
Was du unterwegs probieren solltest:
- Dakos: Gerstenröstbrote mit Tomaten, Olivenöl und Käse – das ikonischste Gericht Kretas.
- Kalitsounia: Kleine Teigtaschen gefüllt mit lokalem Käse oder wilden Kräutern.
- Staka: Eine cremige Butter aus Ziegenmilch – reichhaltig und einzigartig für Kreta.
- Berg-Honig: Oft mit Thymian oder Kiefer aromatisiert, perfekt für Frühstück oder Snacks.
- Raki oder Tsikoudia: Ein starker, klarer Schnaps, der nach den Mahlzeiten als Willkommensgeste serviert wird.

Die Esskultur Kretas ist tief verwurzelt in Großzügigkeit und Authentizität – die gleichen Eigenschaften, die auch ihre Radwege definieren. Für weitere Informationen über lokale Gerichte und kulinarische Erlebnisse in ganz Griechenland siehe unseren griechischen Lebensmittelguide.
Wichtige Radwege und Regionen
Kreta wird nicht durch einen einzigen Fernradweg definiert, sondern durch ein Netzwerk vielfältiger Routen, die Küstenstraßen, Bergschleifen und fruchtbare Plateaus verbinden. Die meisten Routen verlaufen auf gut ausgebauten, verkehrsarmen Straßen, mit Anstiegen, die Herausforderung und Belohnung ausbalancieren.

Top-Radgebiete und Routen, die es zu erkunden gilt:
- Chania zur Küste von Kissamos: Ein malerischer westlicher Abschnitt entlang des Meeres, gesäumt von Fischerdörfern, Olivenhainen und dramatischen Klippen.
- Schleife des Lassithi-Plateaus: Eine Hochlandfahrt umgeben von Windmühlen, fruchtbaren Feldern und Panoramablicken auf die Dikti-Berge.
- Rethymno ins Amari-Tal: Eine kulturelle Inlandroute durch ruhige Dörfer, Klöster und Schluchten, eingerahmt von dem Berg Psiloritis.
- Heraklion – Knossos – Archanes: Kombiniere Geschichte und Radfahren, während du an antiken minoischen Ruinen, Weinbergen und terrassierten Hügeln vorbeifährst.
- Südliche Küstenroute (Chora Sfakion – Frangokastello): Eine raue, abseits der ausgetretenen Pfade verlaufende Fahrt mit Küstenanstiegen und türkisfarbenen Buchten.
Zusammen zeigen diese Routen die gesamte Bandbreite an Radfahrerlebnissen Kretas – von windigen Küstentouren bis zu abenteuerlichen Bergbesteigungen, alle durchdrungen von Geschichte, Gastfreundschaft und sonnenverwöhnter mediterraner Schönheit.

Wir haben dir die Zeit der Recherche erspart und die besten Routen Kretas kartiert – die Küsten, Berge und kulturellen Sehenswürdigkeiten kombinierend – in unserer Kreta-Rad-Challenge, die darauf ausgelegt ist, die malerischsten und lohnendsten Routen der Insel in einer nahtlosen Reise zu präsentieren.
Sieh es dir hier an:
Vorgeschlagene Reiseroute
Tag 1: Ankunft in Kreta

Kommt auf der Insel an und lasst euch an der Südküste in der Nähe von Agia Galini nieder. Verbringt den Abend damit, den Hafen zu erkunden und ein entspanntes Abendessen am Meer zu genießen, während ihr euch auf das bevorstehende Abenteuer vorbereitet.
Tag 2: Aufwärmrunde nach Matala

Beginnt eure Radtour mit einer malerischen 60 km Schleife zum Dorf Matala, berühmt für seine Sandsteinhöhlen und entspannte Küstenvibes. Nach einem sanften Anstieg zu Beginn wird die Strecke flacher mit Olivenhainen, Meerblick und einer sanften Rückfahrt nach Agia Galini.
Entfernung: ~60 km
Höhenunterschied: +830 m
Oberfläche: Überwiegend asphaltierte Landstraßen mit leichtem Verkehr; kurzer Küsten-Schotterabschnitt.
Tag 3: Asterousia-Berge

Ein voller Tag mit herausfordernden Anstiegen durch die Asterousia-Berge, der Bergblicke mit kulturellen Stopps kombiniert. Fahrt vorbei am antiken Standort Gortyn, Heimat des ältesten Gesetzescodes Europas, bevor ihr steile Steigungen und panoramatische Abfahrten in Angriff nehmt.
Entfernung: ~100 km
Höhenunterschied: +1.620 m
Oberfläche: Vollständig asphaltierte Bergstraßen mit langen Anstiegen und kurvenreichen Abfahrten.
Tag 4: Messara-Schleife

Fahrt durch friedliche Dörfer und Weinberge über die Messara-Ebene, dann steigt hinauf in Richtung Festos, einem antiken minoischen Palast mit weitreichendem Blick ins Tal. Erwartet lange, aber lohnende Anstiege und weitläufige Landschaften.
Entfernung: ~125 km
Höhenunterschied: +1.560 m
Oberfläche: Asphaltierte Straßen überall; enge Gassen und glatter Landstraßenasphalt.
Tag 5: Zaros

Fahrt in die Ida-Berge in Richtung Zaros, bekannt für seine Süßwasserquellen und den ruhigen See. Der Anstieg ist stetig, die Landschaft üppig, und die Abfahrt bietet atemberaubende Ausblicke auf den Golf von Messara.
Entfernung: ~70 km
Höhenunterschied: +1.260 m
Oberfläche: Glatte Asphaltstraßen; kurzer Schotterabschnitt in der Nähe des Zaros-Sees.
Tag 6: Kourtaliotiko und Kotsifou-Schluchten

Fahrt durch traditionelle Dörfer und dramatische Schluchten, wo hohe Klippen kurvenreiche Straßen rahmen. Haltet in Spili an, um den venezianischen Brunnen zu sehen, bevor ihr durch die spektakuläre Kourtaliotiko-Schlucht weiterfahrt.
Entfernung: ~90 km
Höhenunterschied: +1.550 m
Oberfläche: Asphaltierte Schluchtenstraßen; gelegentlich lockerer Schotter auf steilen Abfahrten.
Tag 7: Agios Antonios

Eine anspruchsvolle Bergetappe mit stetigen Anstiegen und rauen Ausblicken auf die Psiloritis-Spitzen. Die Route führt an der Agios Antonios-Schlucht vorbei und erreicht die höchste Erhebung der Tour, die unvergessliche Panoramen bietet.
Entfernung: ~110 km
Höhenunterschied: +2.470 m
Oberfläche: Vollständig asphaltiert; lange, anspruchsvolle Anstiege und technische Abfahrten.
Tag 8: Triopetra

Beendet eure Reise mit einem Küstenfinale am Triopetra-Strand, einem markanten Kap mit Felsformationen und klarem blauen Wasser. Ein lohnender Anstieg nach Melambes führt zu atemberaubenden Meerblicken, bevor eine letzte sanfte Abfahrt zurück nach Agia Galini erfolgt.
Entfernung: ~55 km
Höhenunterschied: +1.340 m
Oberfläche: Asphaltierte Küsten- und Bergstraßen; rauerer Asphalt in der Nähe von Dörfern.
Tag 9: Abreise
Genießt ein letztes Frühstück am Meer oder einen kurzen Küstenspaziergang, bevor ihr abreist – oder verlängert euren Aufenthalt, um Kretas Strände und Dörfer in einem langsameren Tempo zu erkunden.
Kartenübersicht:
Sehenswürdigkeiten
Radfahren auf Kreta ist mehr als nur eine sportliche Herausforderung – es ist eine Reise durch wechselnde Landschaften, antike Geschichte und zeitloses Inselleben.
Von Bergdörfern über archäologische Stätten bis hin zu sonnenverwöhnten Küsten zeigt jede Etappe eine neue Seite der größten griechischen Insel.
Hier sind einige der wichtigen Höhepunkte, die Sie unterwegs erleben werden:

Das minoische Palast von Festos
Auf einem Hügel mit Blick auf die fruchtbare Messara-Ebene gelegen, war Festos eines der wichtigsten Zentren der minoischen Zivilisation, die um 1900 v. Chr. begann. Der Palastkomplex verfügt über prächtige Treppen, Innenhöfe und Lagerräume, die die Raffinesse der Bronzezeit-Kreta offenbaren. Im Gegensatz zum stärker restaurierten Knossos behält Festos eine rohe, archäologische Atmosphäre, die authentisch und den Elementen ausgesetzt ist. Von den oberen Terrassen aus kann man einen weiten Blick auf die Psiloritis-Berge und die darunterliegenden Olivenhaine genießen – eine zeitlose kretische Landschaft, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet.

Matala
Matala erlangte in den 1960er Jahren Berühmtheit als Zufluchtsort für Künstler und Reisende, die in den antiken Höhlen an der Klippe lebten, die über die Bucht blicken. Diese Höhlen, einst als römische Gräber genutzt, säumen noch immer die Sandstein-Klippe über dem türkisfarbenen Wasser. Die Mischung aus Mythologie – die Legende besagt, dass Zeus hier mit Europa schwamm – und dem unbeschwerten Charme des Dorfes verleiht ihm eine anhaltende Anziehungskraft. Heute vereint Matala Archäologie, Musik und Strandatmosphäre in gleichem Maße.

Zaros
Zaros liegt an den fruchtbaren Hängen des Psiloritis, dem höchsten Gipfel Kretas mit 2.456 Metern. Die Gegend ist berühmt für ihr natürliches Quellwasser, alte Olivenmühlen und den friedlichen Votomos-See am Dorfrand. Byzantinische Kapellen und Wanderwege verbinden Zaros mit der Rouvas-Schlucht und bieten eine ruhige Mischung aus Kultur und Natur. Es ist eines der besten Beispiele für das traditionelle kretische Dorfleben im Inland Kretas.

Asterousia-Berge
Das Asterousia-Gebirge erstreckt sich über 40 Kilometer entlang der Südküste Kretas und erhebt sich steil aus dem Libyschen Meer. Einst Heimat von Einsiedler-Mönchen, bleibt es eine der abgelegensten und unberührtesten Regionen der Insel. Dörfer wie Kapetaniana klammern sich an die Klippen mit weitreichendem Blick auf abgelegene Buchten. Enge Bergstraßen, Oliven-Terrassen und Stille prägen diese wilde Ecke Kretas.

Triopetra Strand
Nach seinen „drei Felsen“ benannt, ist Triopetra ein ruhiges Strandgebiet etwa 52 Kilometer südlich von Rethymno. Lange Strecken aus goldenem Sand treffen auf kristallklares Wasser an der Mündung des Akoumianos-Flusses. Die umliegenden Hügel sind mit Olivenhainen und familiengeführten Tavernen gespickt, die frische Meeresfrüchte servieren. Die weitläufigen Sonnenuntergänge und der unberührte Horizont zeigen die Südküste Kretas in ihrer elementarsten Form.
Was einpacken?
Intelligent packen sorgt für eine reibungslose, komfortable Fahrt über Kretas abwechslungsreiches Terrain — von Küstenstraßen bis zu Bergauffahrten. Das wetter der Insel kann zwischen sonnigen Küsten und kühleren Hochlagen wechseln, daher ist es am besten, sowohl auf Wärme als auch auf Wind vorbereitet zu sein.

Unverzichtbar:
- Radbekleidung: Leichte Trikots, gepolsterte Shorts und eine atmungsaktive winddichte Jacke für kühlere Bergabfahrten.
- Sonnenschutz: Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille und eine Kappe — die kretische Sonne kann selbst außerhalb des Hochsommers intensiv sein.
- Schuhe: Bequeme Radschuhe oder robuste Turnschuhe, die sich für kurze Spaziergänge in Dörfern oder archäologischen Stätten eignen.
- Helm & Handschuhe: Essentiell für Sicherheit und Komfort, besonders bei längeren Anstiegen und schnellen Abfahrten.
- Navigation & Zubehör: GPS- oder Handyhalterung, Powerbank und Ersatzbatterien — einige ländliche Routen haben ein begrenztes Signal.
- Hydration & Snacks: Zwei nachfüllbare Wasserflaschen und leichte Energieriegel; Brunnen und Cafés sind häufig, aber in abgelegenen Gebieten weit auseinander.
- Abendkleidung: Leichte, legere Kleidung für entspannte Abendessen in Strandtavernen oder Berghotels.
- Dokumente & Essentials: Ausweis, Reiseversicherung, kleines Erste-Hilfe-Set und etwas Bargeld für lokale Geschäfte und Cafés, die möglicherweise keine Karten akzeptieren.
Schön zu haben:
Ein paar Extras können Ihre Reise noch angenehmer und bequemer machen.
- Badebekleidung: Perfekt für spontane Sprünge an Stränden oder Hotelpools.
- Kompakter Fahrradschloss: Nützlich für kurze Besichtigungen oder Café-Pausen.
- Schnelltrocknendes Handtuch oder Wäscheleine: Praktisch zum Waschen von Ausrüstung während mehrtägiger Touren.
- Wiederverwendbare Einkaufstasche: Ideal zum Transport frischer Früchte oder Picknickbedarf.
- Notizbuch oder Reisetagebuch: Halten Sie denkwürdige Anstiege, Mahlzeiten oder versteckte Aussichtspunkte fest.
Für weitere Vorbereitungstipps, Packvorschläge und Routenempfehlungen sehen Sie sich unseren ultimativen griechischen Radführer an — Ihre umfassende Ressource zur Planung der perfekten Fahrt über Kreta und darüber hinaus.
Anreise zum Start — Kreta
Den Start Ihrer Radtour in Kreta zu beginnen, ist einfach — die Insel ist gut mit Luft- und Seeverbindungen ausgestattet, mit reibungslosen Transfers zu Ihrem ersten Hotel. Sobald Sie ankommen, wird alles von der Unterkunft bis zu den täglichen Gepäcktransfers für Sie organisiert — alles, was Sie tun müssen, ist zu erscheinen und die Fahrt zu genießen.

Per Flugzeug
Kreta hat zwei Hauptinternationalen Flughäfen: Heraklion (HER) und Chania (CHQ), die beide häufige Flüge von Athen und großen europäischen Städten wie London, Wien, Paris und München anbieten.
- Flughafen Heraklion: Am bequemsten für den Start von Touren an der zentralen oder südlichen Küste der Insel.
- Flughafen Chania: Ideal, wenn Sie Ihren Aufenthalt in Westkreta verlängern möchten.
Taxis, private Transfers und lokale Busse verbinden beide Flughäfen problemlos mit Ihrem ersten Übernachtungsziel.
Per Fähre
Wenn Sie eine malerische Ankunft bevorzugen, fahren täglich Fähren von Athen (Hafen Piräus) nach Heraklion, Rethymno oder Chania, mit Übernachtungsmöglichkeiten. Es ist auch möglich, Ihr eigenes Fahrrad mitzubringen, wenn Sie im Voraus buchen.
Ankunftslogistik
Bei Ihrer Ankunft erhalten Sie eine detaillierte Einweisung mit Routenhinweisen, Karten und Zugang zur App-Navigation. Die Hotels sind vorgebucht, und Ihr Gepäck wird täglich zwischen den Etappen transferiert, sodass Sie leicht reisen und sich voll und ganz auf das Radfahren konzentrieren können.
Wenn Sie Hilfe bei der Buchung Ihrer Flüge oder Transfers benötigen, lassen Sie es uns einfach wissen — wir helfen Ihnen, die bequemste Option auszuwählen und einen reibungslosen Start Ihrer kretischen Reise zu gewährleisten.

Ihr Radabenteuer wartet
Die ultimative Kreta-Rad-Challenge fängt alles ein, was das Radfahren in Griechenland unvergesslich macht — dramatische Berge, ruhige Küstenstraßen, antike Ruinen und authentische Inselgastfreundschaft.
Mit unserer vollständig organisierten Tour können Sie die Freiheit des selbstgeführten Radfahrens ohne den Stress der Planung genießen. Wir kümmern uns um die Details — kuratierte GPS-Routen, handverlesene Hotels, Gepäcktransfers und Flughafenabholungen — damit Sie sich ganz auf die Fahrt konzentrieren können.
Wenn Sie Hilfe bei der Anpassung Ihrer Reise oder der Hinzufügung zusätzlicher Tage zur Erkundung von Kretas Stränden oder Bergdörfern benötigen, planen Sie einfach ein Treffen mit uns — unser Team hilft Ihnen gerne, Ihren perfekten griechischen Radurlaub zu gestalten.
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Problemlos
Wir kümmern uns um Reiserouten, Unterkünfte und alles andere, um das Sie sich lieber nicht kümmern möchten, damit Sie einen sorglosen Urlaub genießen können.
Vollständig anpassbar
Flexibilität ist unser zweiter Vorname - egal, ob Sie mehr oder weniger wollen, oder einfach nur mehr als gewöhnlich, wir machen es möglich.
Buchen Sie mit Vertrauen
Wir sind ein finanziell abgesichertes Unternehmen, das vollständig haftet und versichert ist, so dass Ihr Geld sicher ist und Sie mit Vertrauen reisen können.
Unschlagbarer Support
Unser 24/7-Kundenservice ist der Ort, an dem wir unsere Leidenschaft zeigen, indem wir Ihr Wohlbefinden zu unserer obersten Priorität machen.

